31.05. - 03.06.: Schwarzwaldtour

Tag 1: 

Während sich die einen in aller Herrgottsfrüh bei Augsburg trafen, saß ich noch beim Frühstück... da ein paar von uns erst beim ersten Pausenstop in Biberach zur Schwarzwaldtour dazu stießen. Gegen 11 Uhr war die Gruppe also komplett versammelt zum großen Hallo. Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir den "Hackl-Schorsch", wo es lecker und reichlich Mittagessen gab.

Von hier aus ging es Richtung Bodensee und da am Nordufer entlang und weiter bis nach Schaffhausen. Weil die Schweizer den Wasserfall ans falsche Ortsende gebaut hatten, mussten wir durch die ganze City durch. Das war nervig, hat sich aber dann doch gelohnt! Der Wasserfall bei Schaffhausen macht wirklich was her, ist sozusagen fast so gigantisch wie die Preise für einen Kaffee. 

Im Anschluss mussten wir wieder durch ganz Schaffhausen, ein "Highlight" war der Stau im Kreisverkehr! Einige Zeit später erreichten wir unser "Basislager" in Ühlingen-Birkendorf. (Fast) alle gönnten sich erst einmal eine heiße Dusche und danach auf der Terrasse ein kaltes Bier.

Nach einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen, die einen ratschten und versuchten Getränke zu bekommen, die anderen schoben eine ruhige Kugel.

 

Tag 2:

Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. War nur Spaß, natürlich haben wir zuerst die Autos saubergemacht!

Die heutige Tour führte uns durch den südlichen Schwarzwald mit dem Zwischenziel Triberger Wasserfall. Trockenen Fußes gelangten wir über Rötenbach, Kleineisenbach, Bubenbach, Hammereisenbach, Vöhrenbach und Rohrbach nach Triberg (da läuft auch ein Bach, aber senkrecht). Einige von uns dachten, das dreckige Wasser stamme von einem nächtlichen Unwetter, die Mehrheit einigte sich aber darauf, dass am oberen Ende eine Brauerei sein muss.

Von Kehre zu Kehre arbeiteten wir uns den Wasserfall hoch (zu Fuß!), und nachdem wir alle Ausgänge gefunden hatten, ging es wieder bergab. Da freie Zeit eingeplant war, zerstreute sich die Gruppe, ich genoß mit ein paar anderen ein leckeres Essen am Bergsee.

Nachdem sich alle wieder bei den Autos auf dem obersten Parkdeck gesammelt hatten, besichtigten wir das Treppenhaus - der Parkscheinautomat war im Keller! Leider akzeptierte der nicht die Schweizer Franken aus dem Parkautomat bei Schaffhausen.

Weiter ging es in einem Bogen hoch auf den Kandel, wo die kurvensüchtige MX5-Truppe aber nur einen kurzen Stop einlegte. Gleich ging es wieder weiter Richtung Süden, genauer gesagt zum Titisee, von dem wir aber nur einen kleinen Zipfel zu sehen bekamen. Kaffee und Kuchen gab es dann in einem Lokal mit maximal enger Bestuhlung ;-)

Am Schluchsee vorbei fuhren wir am späteren Nachmittag wieder zurück ins Basislager. Hier öffnete für uns nach dem Abendessen die Kellerbar, die größte Attraktion des Hotels. Um die Vorfreude darauf zu steigern, wurde der Ausschank im Gastraum eine halbe Stunde vorher eingestellt. Es wurde trotzdem ein lustiger Abend.

 

Tag 3:

Am dritten Tag sollten wir den Großteil der Strecke mit Volldampf fahren. Daher fuhren wir auf direktem Wege Wege nach Zollhaus, wo wir auf die Sauschwänzlebahn umstiegen. Der Lokführer fährt privat wohl auch MX-5, jedenfalls wählte er eine recht kurvige Strecke. Zurück in Zollhaus fuhren wir weiter nach Rothaus zur gleichnamigen Brauerei. Hier gab es ein wirklich sehr leckeres Essen, und Bier gabs auch dazu. Nur die Bezahlung zog sich etwas, aber da war ich selber schuld, was zahl ich auch anderer Leute Essen? 

Gut gestärkt (und mit einer 1,5l-Bierflasche im Rücken) ging es zur Schauinslandstraße. Wir schauten allerdings weniger ins Land, sondern mehr auf die Straße, also auf die ehemalige Bergrennstrecke... Ich kann euch sagen, da sind echt verrückte Fahrradfahrer unterwegs, die ballern um die Kurven wie die Irren :-)

Nachdem wir die Strecke alle heil überstanden hatten, machten wir kehrt und fuhren die Strecke nochmal in der Gegenrichtung ab. Wieder zurück am Gipfel, kühlten wir uns bei einer Tasse Kaffee erst einmal ab, bevor wir uns wieder auf machten in Richtung Basislager. Habt ihr schon mal versucht, Kaffee zu trinken, während ihr von einem Ohr zum anderen grinsen müsst?

 

Tag 4:

Mit der Abreise aus Ühlingen-Birkendorf war unsere Tour noch nicht zu Ende, denn für den MX5-Fahrer ist ja schließlich der Weg das Ziel; und das gilt auch für den Heimweg. Daher nahmen wir nicht den kürzesten, sondern den schönsten Weg. Dieser führte uns nach Rottweil zum ThyssenKrupp-Versuchsturm. Hier werden neue Fahrstuhltechnologien getestet. Fahren durften wir leider nicht mit der neuesten Technik, aber auf der Aussichtsplattform den Ausblick genießen - auf 232m über dem Boden. Da oben ist zwar alles gut gesichert, aber beim Blick durch die Glasscheiben nach unten wirds einem dann doch ein bisserl mulmig. Unkraut haben wir oben auf der Plattform auch gefunden :-)

Zurück auf dem Boden bzw. wenige Zentimeter darüber ging es in unseren Fahrzeugen dann weiter Richtung Heimat. Kurz vor Sigmaringen machten wir im Gutshof Käppeler in Thiergarten Halt. Umringt von Kalkfelsen, in einem Bogen der Donau gelegen, konnten wir hier im Freien wunderbar essen. Ein Dankeschön an meinen Beifahrer Peter, der mich zum Essen eingeladen hat. Schmeckt doch gleich doppelt so gut, wenn man nichts dafür zahlt.

Einen Programmpunkt hatte Jens am Nachmittag noch aus dem Ärmel geschüttelt (bzw. aus dem Navi): die Kurzbesichtigung eines Bauernhofs. Überraschend, aber lustig wars :-D 

In Biberach verabschiedete sich ein Teil der Gruppe. Während der Rest nach Augsburg weiter fuhr, kehrten wir im McDonalds ein und saßen gemütlich so lange beisammen, bis die anderen vermutlich schon in Augsburg waren.

 

An dieser Stelle wie immer ein Riesendankeschön an die Tourorganisatoren Julia, Manu und Jens! Das war wieder eine klasse Tour, auch wenn es nicht jeden Morgen Spiegelei / Rührei gab.

P.S.: Wer hat einen kostenlosen Stellplatz in Kempten und einen MX5 dazu abzugeben? Ich gebe die Information gerne an meinen Beifahrer weiter ;-)